Innenräume

Wohnung streichen: was vorher zu klären ist

Der Anstrich selbst dauert zwei Tage. Was darüber entscheidet, wie er in fünf Jahren aussieht, passiert davor.

Der Untergrund entscheidet

Bevor irgendetwas gestrichen wird, schauen wir uns an, was schon an der Wand ist. Alte Leimfarbe, mehrfach überstrichene Raufaser, Risse im Putz: jeder dieser Fälle braucht eine andere Vorbereitung. Wer darüber einfach hinwegstreicht, sieht das Ergebnis oft schon nach dem ersten Winter — die neue Farbe zieht sich zusammen und reißt dort auf, wo der Untergrund arbeitet.

Ein einfacher Test: mit einem feuchten Tuch über die Wand wischen. Färbt es ab, liegt Leimfarbe darunter, und die muss herunter, bevor etwas Neues daraufkommt.

Müssen die Möbel raus?

Nein. Wir rücken alles zur Raummitte, decken ab und kleben Empfindliches ein. Was Sie selbst wegräumen möchten — Bilder, Elektronik, Pflanzen —, sagen Sie uns am Besichtigungstermin, dann planen wir es ein.

Wie lange dauert es?

Ein Zimmer mit rund zwanzig Quadratmetern Wandfläche schaffen wir mit Vorarbeit an einem Tag, eine Dreizimmerwohnung in drei bis fünf. Dazwischen liegen Trockenzeiten, die sich nicht abkürzen lassen: wer den zweiten Anstrich zu früh aufbringt, löst den ersten wieder an.

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