Nicht jede Wandfarbe taugt für jede Wand. Vier Räume, vier Antworten.
Wohn- und Schlafräume
Hier reicht eine gute Dispersionsfarbe. Achten Sie auf den Deckvermögens- und Nassabriebwert auf dem Eimer: Klasse 1 oder 2 beim Nassabrieb bedeutet, dass sich Flecken abwischen lassen, ohne dass die Farbe mitgeht. Billige Farbe erkennt man nicht am ersten Tag, sondern beim ersten Wischen.
Bad und Küche
Dort, wo regelmäßig Feuchtigkeit anfällt, setzen wir Farben mit erhöhtem Schutz gegen Schimmelbildung ein — und lüften Sie trotzdem. Keine Farbe der Welt ersetzt ein gekipptes Fenster nach dem Duschen.
Treppenhäuser
Im Sockelbereich Latexfarbe, weiter oben normale Dispersion. Latex ist abwaschbar und hält den Kinderwagen aus, der beim Rangieren anstößt. Für Hausverwaltungen ist das der Unterschied zwischen alle drei und alle acht Jahre streichen.
Außen
An der Fassade entscheidet der Untergrund: auf mineralischem Putz Silikatfarbe, auf allem anderen meist Silikonharz. Silikonharzfarbe lässt Wasser abperlen und die Wand trotzdem atmen — an einem freistehenden Haus an der Küste ist das kein Luxus.